Freitag, 6. November 2009

... und Tschüss ♥

Ich habe beschlossen, den Blog Katzentisch (vorerst) auf Deutsch nicht weiter zu betreiben. Die meisten Leser verstehen gut genug Englisch, um auch mit der englischen Ausgabe klar zu kommen.

Ich habe den englischen Katzentisch - www.katzentisch.com - auch inhaltlich ein wenig erweitert, so dass neben Rezepten dort jetzt auch erst einmal die Schaukelpferde und auch alle ETSY-bezogenen Themen unterkommen.

Alle Rezepte werde ich jedoch nach wie vor zweisprachig einstellen. Und wenn etwas ganz besonders kompliziert ist, wird es auch das immer auch noch einmal auf Deutsch geben.

Vielen Dank!
Molly

Dienstag, 13. Oktober 2009

Lust auf Bilder und andere schöne Sachen?

Seit kurzem habe ich einen neuen Blog SimplyPictures. Darin schreibe ich über  meine Bilder und meinen gerade eröffneten Etsy-Shop. Und natürlich auch über andere tolle Sachen, die mir auf Etsy über den Weg laufen.

Der Blog ist in Englisch. Wenn ich ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich auch dazu ein deutsches Gegenstück machen.

Trotzdem Lust dazu?

Mittwoch, 12. August 2009

Meine liebe Mietzekatze

Korb mit BirnenAuf re-nest gab es kürzlich einen Artikel über Einkaufskörbe. Die sehen nicht nur gut aus, die sind auch gut für die Umwelt und außerdem praktisch, wenn man zerbrechliche Sachen transportieren will wie Joghurt in Plastikbechern, Eier oder einen Blumenstrauß.

Ich hatte immer schon ein Faible für Korbsachen und von meinem allerersten Gehalt ging die eine Hälfte in eine Parfümerie und die andere investierte ich in Körbe im schönsten Korbladen in Köln.

Natürlich hatte ich auch einen Einkaufskorb. Ich hab' den viele Jahre benutzt, immer die schweren Sachen wie Weinflaschen oder Katzenfutter-Dosen unten im Korb und die oben erwähnten zerbrechlichen Sachen oben drauf. Wenn der Korb nicht benutzt wurde, stand er in einer Ecke auf dem Boden. Muschekatz', meine damalige, heißgeliebte Katze nutzte ihn dann hin und wieder für ein Schläfchen.

Eines Tages, auf dem Rückweg vom Supermarkt, krachte der Korb plötzlich auf die Erde und ich hatte nur noch den Griff in der Hand. Meine Flaschen und Dosen lagen rundum verstreut auf der Straße.

Danke Muschekatz'! Meine liebste Katze hatte, wenn sie in dem Korb lag, immer wieder auf dem Griff rumgekaut. Über die Jahre hat dann sogar die kräftige Weide ihren kleinen Zähnchen nicht standhalten können.

Der Korb, den ich jetzt habe (siehe Bild) ist ein ganzes Stück breiter und noch stabiler. Trotzdem – keine Katzen mehr in dem Korb!

Ich hätte gerne auch noch so einen Korb mit langem Ledergriff, wie er auf dem ersten Bild bei re-nest gezeigt wird. Ich würd' den den ganzen Sommer benutzen – statt einer Handtasche. Wunderschön!

Freitag, 7. August 2009

Verlorene Söhne & Töchter – wieder da!

Rose Ferdinand Pichard
Ich hatte befürchtet, dass ich beide nach dem ungewöhnlich harten Winter verloren hätte: die französische Rose 'Ferdinand Pichard' und meine Clematis 'Perle d'Azur'.

Bei der Clematis war noch im Juni absolut nichts zu sehen. Ferdinand hatte zwar ein paar neue Triebe von der Basis her, aber ich war nicht sicher, ob das wirklich Ferdinand himself war oder ein Wildtrieb.

Ha, beide sind wieder da! OK, die Blüte von Ferdinand ist ein bisschen klein und er hat auch nur diese eine. Aber er ist es definitiv – kein Wildtrieb.

Die schöne 'Perle d'Azur' ist ein bisschen gewandert. Sie wächst jetzt hinter 'ihrer' Kletterrose. Aber die himmelblauen Blüten sind großartig wie immer.

Ich geh' jetzt mal die beiden ein bisschen hätscheln ...

Clematis Perle d'Azur

Donnerstag, 6. August 2009

Spieglein, Spieglein an der Wand ...

Kommode und Schrank in HellgrauGroße Kleiderschränke, alle aneinander gestellt, können einen Raum richtig erdrücken. Vor allem, wenn sie nicht eingebaut sind.

Obwohl diese Schränke nicht so tief sind, wollte ich die Front etwas auflockern und hab' eine Kommode dazwischen gestellt. Die Kommode war ein altes IKEA-Teil. Ich hab' sie hellgrau gestrichen, damit sie farblich besser passt und die Holzknöpfe mit solchen aus Metall ersetzt, die auch an einem anderen Schrank im gleichen Zimmer montiert sind.

Den mit Silberblech belegten Spiegel hatte ich schon eine ganze Weile vorher gekauft. Ich mag ihn wirklich sehr, aber anfangs konnte ich keinen passenden Platz für ihn finden. Obwohl er vielleicht ein bisschen zu groß ist, sieht er doch über dieser Kommode perfekt aus – wenigstens finde ich das. Er reflektiert das Licht vom Fenster gegenüber und machte diese Ecke hell und freundlich.

Ich werde dieses Zimmer in den nächsten Wochen komplett umgestalten. Eigentlich sollten diese Schränke dann verschwinden. Andererseits mag ich aber auch diese Zusammenstellung und überleg' jetzt die ganze Zeit, ob ich sie nicht doch irgendwie behalten kann – vielleicht irgendwo anders im Haus.

Dienstag, 4. August 2009

Lemon Curd (Zitronen-Creme)

Lemon Curd Zitronen-CremeLemon Curd ist in Deutschland nicht sehr bekannt. Ich kenne es aus England und von daher stammt auch mein altes Rezept. Im Moment wüsste ich nicht, wo ich in Deutschland richtig gutes Lemon Curd kaufen könnte (vor ein paar Jahren gab es mal ein sehr gutes, das wurde dann aber durch eine billige, grauenhafte Version ersetzt). Ich mach' mein Lemon Curd lieber selber:

5 große Eier
500 g Zucker
125 g Butter
4 Zitronen (Saft und abgeriebene Schale)

Butter in einer Edelstahlschüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen. Zucker, die leicht verschlagenen Eier, den Zitronensaft und die abgeriebene Zitronenschale dazugeben.

Die Mischung mit einem Schneebesen schlagen, bis eine dicke Creme entsteht. In Gläser füllen und offen, nur mit einem Küchentuch abgedeckt, stehen lassen, bis alles abgekühlt ist. Gläser verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Lemon Curd Zitronencreme
Diese Menge habe ich aus dem doppelten Rezept bekommen.

Lemon Curd kann man auf Toast essen oder (noch besser!) auf Stuten (Rosienenbrot) oder Scones, man kann Törtchen damit füllen oder sogar Muffins. Versuch's mal auf Eis oder nimm' einfach einen Löffel ... Und bloß nicht an die Kalorien denken – lieber ans Vitamin C ;-)

Confiture de Lait (Milch-Marmelade, Karamell-Creme)

Confiture de Lait Karamell-CremeConfiture de Lait ist das französische Equivalent zu Dulce de Leche. Ich bin auf dieses Rezept gekommen, als ich danach suchte, wie man so etwas ohne Kondensmilch aus der Dose machen kann. Ich finde es ziemlich lächerlich, etwas so Traditionelles mit Konserven machen zu wollen. Ganz offensichtlich hatte Pim von chez pim die gleichen Gedanken. Sie hats versucht und rumprobiert und das Ergebnis ist die beste 'Milch-Marmelade', die ich je gegessen habe.

Ich hab' ihr Rezept übernommen, aber ein kleines bisschen Natron zugegeben, weil ich Angst hatte, dass die Masse sonst gerinnen könnte. Pim's Rezept geht von 2 Litern Milch aus. Das ergibt etwas weniger als 1 kg fertige Confiture de Lait. Ich hab' versucht, die Mengen zu verdoppeln in der Hoffnung, die doppelte Menge in mehr oder weniger der gleichen Zeit herstellen zu können. Das klappt aber nur, wenn der Topf breiter ist. Wenn er nur höher ist, wie meiner, bleibt ja die Oberfläche, von der das Wasser in der Milch verdunstet, die gleiche, d.h., sie ist zu klein, um bei der doppelten Menge eine vernünftige Zeitersparnis zu erzielen. Für das 2-Liter-Rezept brauchte ich 2 Stdn. 40 Min., für das 4-Liter-Rezept ziemlich genau 4 Stunden – die Zeitersparnis betrug gerade mal ein Viertel.

Wie auch immer, ich glaube, ich werde weiter bei dem 2-Liter-Rezept bleiben – und es eben öfter machen :-)). Auf Pim's Blog gibt es sehr detaillierte Anweisungen zur Herstellung. Hier die deutsche Adaption:

2 Liter frische Vollmilch (min. 3,5%)
500 g Zucker
1 Teelöffel Meersalz (oder ein knapper ½ Teelöffel normales Salz, das ja viel feinkörniger ist)
2 Vanilleschoten (oder Vanille-Extrakt)
eine gute Prise Natron (Kaiser's Natron)

Milch, Zucker, Salz, Natron und die aufgeschlitzten Vanilleschoten in einen großen, am besten breiten Topf geben. Unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Sofort die Hitze herunterschalten. Die Milch darf nur noch simmern. Gelegentlich umrühren. Wenn die Milch anfängt, einzudicken – sie wird jetzt auch etwas dunkler in der Farbe -, wieder permanent und vorsichtig rühren. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, aufhören. Wenn die Masse später kalt ist, wird sie noch etwas fester. Alles noch heiß in Gläser füllen. Diese offen, bedeckt mit einem Küchentuch, abkühlen lassen. Wenn sie kalt sind, Gläser verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Nach meiner Erfahrung kommt es vor allem auf das Rühren an. Je mehr man rührt, desto mehr Wasser kann verdunsten und desto schneller ist man fertig.

Confiture de Lait Karamellcreme
Diese Menge hab' ich aus dem doppelten Rezept gekriegt.

Confiture de Lait schmeckt toll einfach nur so (und ich hatte auch nie genug, um damit noch was anderes zu machen). Man kann sie aber auch auf Stuten (Rosinenbrot) essen, für Füllungen oder auf Eis nehmen. Wenn man sie vorsichtig erhitzt und ein bisschen Orangensaft und/ oder Rum dazu gibt, kriegt man eine leckere Karamell-Sauce.